Barmer Theologische Erklaerung



  Geist 2017.03.28 13:03  
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 Emanuel Hirsch (1888-1972)

Emanuel Hirsch (* 14. Juni 1888 in Bentwisch bei Wittenberge, Brandenburg; † 17. Juli 1972 in Göttingen) war ein evangelischer Theologe. Er ist Sohn eines brandenburgischen Pfarrers.



Emanuel Hirsch
christliche Erwartung auf Wiedergeburt Deutschlands, Volk wird als göttliche Schöpfungsordnung gedeutet (=theol. Würde u. Bedeutung)
Religion kann nur bejaht werden, wenn sie keinen Widerspruch zum allg. Wahr-heitsempfinden der Zeit darstellt, deshalb bezieht Hirsch das “Selbstverständnis des Menschen an der Grenze der christl. Wahrheit” ein und eine Analyse der Ge-schichtsmächte (Lebens-Ordnungs-Geistesmächte). Dieses Wahrheitsbewußtsein darf dem christl. Wahrheitsbewußtsein nicht untergeordnet werden. Im Gewissen begeg-nen sich diese Größen, hier lernt Mensch die gesch. Wirklichkeit als Gottes Fügung verstehen und vernimmt den Ruf zu verantwortlichem Leben,
unter den Geschichtsmächten hat das Volk eine herausragende Bedeutung, ist eine von Gott geheiligte Lebensmacht, im weltlichen Gottesdienst muß diese Macht deswegen geheiligt werden, in Glaubensaussagen muß dem Rechnung getragen werden,  Machtergreifung ist politischer Beitrag zur Heiligung des Volkes
Hirsch ist gegen ein völkisches Gottes/Christusbild, bejaht aber Rassen- und Expan-sionspolitik der NS

weitere Vertreter der Theol. d. Schöpfungsordnungen: W. Elert, P. Althaus, F. Go-garten




Emanuel Hirsch war einer der führenden Theologen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er ist besonders als Lutherforscher und Kiekegaardforscher hervorgetreten und hat ein beachtliches Programm zur Umformung des christlichen Denkens in der Neuzeit vorgelegt. Dessen historischen Entwicklung vom 17. bis zum 19. Jahrhundert hat er in einer fünfbändigen "Geschichte der neueren evangelischen Theologie" entfaltet. Wegen seiner politischen Haltung zum Nationalsozialismus ist Hirsch nach 1945 weitgehend aus der theologischen Diskussion ausgeschlossen worden.

Emanuel Hirsch, lutherischer Theologe, wurde am 14. Juni 1888 in Bentwisch bei Wittenberge, als Sohn des Pfarrers Albert Hirsch, geboren.

Hirsch studierte Theologie in Berlin, seine Lehrer waren Karl Holl, Adolf von Harnack und P. Kleinert. 1912-1914 war er Stiftsinspektor in Göttingen, wo er 1914 auch promovierte. 1915 habilitierte er sich an der Theologischen Fakultät in Bonn im Fach Kirchengeschichte und wirkte dort als Privatdozent. 1921 wurde Hirsch nach Göttingen berufen. Er wurde der Nachfolger Nathanael Bonwetschs. Von 1921 bis 1930 war Hirsch Herausgeber der Theologischen Literaturzeitung. Die Theologische Literaturzeitung (ThLZ) ist die älteste und umfangreichste theologische Rezensionszeitschrift im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1876 von Emil Schürer unter Mitarbeit von Adolf von Harnack gegründet.

1936 wurde er Ordinarius für systematische Theologie. Als Vertrauensmann des Nationalsozialismus war Hirsch ständiger Dekan (1933-1945). 1934-1943 gab er die deutschchristliche DTh heraus. 1945 wurde der inzwischen Erblindete vorzeitig pensioniert.

Die theologische Arbeit Hirsch's läßt sich in vier Schwerpunkte gliedern: 1. Die Beschäftigung mit der modernen Philosophie, vor allem mit Fichte und Kierkegaard, sowie mit der Theologie Luthers in der Sicht Karl Holls. 2. Biblische Studien vor allem am Neuen Testament. 3. Die politisch-theologische Arbeit an Gegenwartsproblemen der christlichen Lehre. 4. Die Arbeit an Studien- und Glaubenshilfen.


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